Inklusionspreis von VR-Bank Ostalb eG und Stadt Aalen

Miteinander mehr erreichen

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Kunstpreises der VR-Bank Ostalb im Jahr 2014 hat deren Kunstpreis-Jury beschlossen, einen mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis gemeinsam mit der Stadt Aalen auszuschreiben.

Diesem hochkarätig besetzten Preisgericht gehören derzeit mit Frau Dr. Sabine Heilig, Kunsthistorikerin und erste Vorsitzende des Kunstvereins Nördlingen, und Frau Dr. Stefanie Date, Direktorin des Ulmer Museums, hochrangige Expertinnen der deutschen Kunstszene an. Weitere Mitglieder sind der Oberbürgermeister der Stadt Aalen Herr Thilo Rentschler, Herr Dr. Roland Schurig, Geschäftsführer der Stiftung Schloss Fachsenfeld und Leiter des Amtes für Kultur und Tourismus der Stadt Aalen, sowie Vertreter der VR-Bank Aalen.

 

Der Inklusionspreis wird im zweijährigen Rhythmus vergeben, hälftig finanziert von VR-Bank Ostalb und Stadt Aalen, und soll an ein oder mehrere Institutionen für Menschen mit Beeinträchtigungen gehen. Die Vergabe des „Inklusionspreises“ ist mit einer Ausstellung in Aalen verbunden, die jeweils parallel mit der Ausstellung des jeweiligen Kunstpreisträgers stattfinden wird.

 

Wir wollen mit der Vergabe des Inklusionspreises die Künstler mit Handicap in die Gesellschaft aufnehmen und einbeziehen. Damit machen wir deutlich, dass die Öffnung für Kunst dieser besonderen Talente nicht nur aus sozialen Aspekten überfällig ist, sondern insbesondere auch deshalb, um den vielfach im Verborgenen Schaffenden die Öffentlichkeit zuteil werden zu lassen, die sie verdienen. So wollen wir eine Kunstausstellung mit ganz besonderen Werken zeigen und dabei wichtige Sinne ansprechen: das Sehen und das Riechen und auch die seelischen und geistigen Empfindungen der Ausstellungsbesucher.

 

Wir freuen uns über Ihre Bewerbungsunterlagen. Die Kunstpreisjury entscheidet alle zwei Jahre über die Inklusionspreisvergabe (nächste Inklusionspreisvergabe ist im Jahr 2019, Bewerbungsschluss hierfür: 30.11.2017).