Jubiläumsfeier anlässlich 150 Jahre

am 9. März 2018

Die VR-Bank Ostalb feiert ihren 150. Geburtstag

Mit Pferdegetrappel eröffnete die VR-Bank Ostalb ihr Jubiläumsfest anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens in der erst im November 2017 eingeweihten neuen Hauptstelle in Aalen. Streng genommen ist das Institut gerade mal ein Jahr alt, denn entstanden ist es durch die Verschmelzung der Volksbank Schwäbisch Gmünd mit der VR-Bank Aalen rückwirkend zum 1. Januar 2017.

Plötzlich traten der sächselnde VR-Bank-Chef Hans-Peter Weber in der Rolle des Hermann Schulze-Delitzsch und sein Vorstandskollege Guntram Leibinger als Friedrich Wilhelm Raiffeisen aus dem Hintergrund und unterhielten sich spielerisch auf der Bühne über die Werte des Genossenschaftswesens, an denen sich bis heute nichts geändert habe. Die Prinzipien der Selbsthilfe, der Selbstverantwortung und Selbstverwaltung gelten heute noch und mit denen habe das Genossenschaftswesen alle Krisen gut bewältigen können. Weiter ging‘s in der Geschichte über die Rezession der Weltwirtschaftskrise über die NS-Zeit zum Wirtschaftswunder, dem Gleichberechtigungsgesetz und der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009. VR-Mitarbeiter „schauspielerten“ überaus gekonnt und demonstrierten die einzelnen Zeitepochen. Im Eiltempo servierten sie wichtige Zahlen und schließlich die Fusion zur VR-Bank Ostalb 2017. Die Zukunft gehörte dann den Azubis, die Ausblick auf das Jahr 2043 hielten, das Jahr, in dem die Bank ihr 175-jähriges Jubiläum feiern kann. In der „VR-Bank-Deutschland“ kommuniziert der Kunde mit einem Computer über seine Bankgeschäfte. Anscheinend sind keine Bankmitarbeiter mehr erforderlich. Ein Kunde versucht bei einem virtuellen Kundenberater Geld abzuheben. Doch das Hologramm scheitert letztlich am schwäbischen Dialekt. Die VR-Bank setzt weiterhin auf das persönliche Beratungsgespräch, wie auch in der Zukunftsszene ersichtlich: Eine Kundenberaterin spricht den Kunden auf Schwäbisch an und er kommt zu seinem gewünschten Geld. Begleitet wurde das Schauspiel von Musikstücken und Fotos aus den einzelnen Epochen. Die annähernd 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und VR-Bank belohnten die Laien-Schauspieler mit tobenden Applaus und Gelächter.

 

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Kurt Abele hob in seiner kurzen Begrüßung die Bedeutung von Genossenschaften hervor, die auf heutige Herausforderungen die einzige Antwort seien. Die VR-Bank Ostalb selbst sei Dank der Fusion glänzend aufgestellt und „Wir sind sicher, die Zukunft gestalten zu können“.

 

Den etwas anderen Jubiläumsabend gestaltete die Band „Swing Affairs“ begleitet von Axel Nagel mit toller Musik mit. Sechs Zeitzeugen: Heinrich Auchter, Moritz Brenner, Josef Sturm, Horst Uhl, Erwin Bantel und Emil Weiß führten auf Bildschirmen in die Welt ihrer Arbeitszeit zurück. Und mit prägnanten Aussagen gaben Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Aalen, 1. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Schwäbisch Gmünd, Verbandspräsident Dr. Roman Glaser, Stuttgart, Landrat Klaus Pavel, Aalen, VR-Bank-Aufsichtsratsvorsitzender Claus Albrecht und VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Weber Statements zum 150. Geburtstag der Bank ab.